Walks

Flugzeug, Zug, U-Bahn, Straßenbahn, Seilbahn, Boot, Schiff, Katamaran, Fähre, Auto, Bus: Es gibt schon viele Transportmöglichkeiten auf den Inseln, aber nur mit einer erlebt man mehr und alles intensiver, als bei allen anderen: Your own feet!

Ich bin kein Wanderer, kein Kletterer. Und auch kein Backpacker. Aber um etwas erleben zu können, muss man raus, in die Ecken dieser Inseln, zu denen kein anderes Verkehrsmittel einen bringt. Entfernungen fühlen statt über sie hinweg zu rasen. Entschleunigung. Egal, ob im Hochland oder in der Metropole.

Deswegen will ich hier einige Strecken, ich nenne sie Walks, vorstellen. Ich kenne sie, auf einigen war ich oft. Einige mögen touristisch sein, andere einsam, die nächsten zu flach, zu steil, zu lang, zu kurz, egal. Aber eins sind sie nicht: Zu langweilig.

Prüft selbst, ob sie euch zusagen. Und falls nicht, dann lasst es sein und schickt bessere! 🙂

Prolog

Hallo everyone, ich bin Manuel und ich liebe die Britischen Inseln.

Sie waren immer nett zu mir. Ein Grund von Ihnen zu berichten.

Ich lebe mitten Deutschland und da gefällt es mir recht gut. Trotzdem zieht es mich immer wieder auf die sympathischen Inseln jenseits des English Channels. Ich treibe mich zwar auch in anderen Ländern herum, gerade Frankreich, Benelux und Skandinavien haben es mir ebenso angetan, aber irgendwie fühlt es sich immer ein bisschen nach Homecoming an, wenn die Kreidefelsen in der Ferne aus dem opalblauen Wasser des English Channels auftauchen und man sich die Zunge an der eben auf der Fähre gekauften Cornish Pasty verbrennt.

Atemberaubende Gegenden, nette Menschen, lebendige Städte, einsame Berge, gruselige Burgruinen, spannende Vergangenheit, leckeres Essen, Sehenswürdigkeiten en masse, dazu noch gewohnte Infrastruktur an Hotelketten, B&Bs, Hostels, Fortbewegungsmitteln und verständlicher Sprache (Gälisch, Walisisch und Kornisch außen vor) machen die Inseln für mich zu einem Ort, zu dem ich gerne zurückkehre. Davon will ich berichten. Einerseits von Hochmooren, Schmugglern, Schlössern und Steilküsten erzählen, andererseits hilfreiche Tipps geben. Oder zumindest Tipps, die ich aus meiner Sicht als hilfreich empfinde.

Jeder reist, empfindet und genießt anders. Das hier ist mein Blog und deswegen verbreitet dieser meine Erlebnisse und Meinung. Über Deine bin ich sehr gespannt und dank der Kommentarfunktion gibt es keinen Grund, diese für Dich zu behalten.

Achso, ich bin kein Lonely Planet, also keine Gewähr auf alles Mögliche.
Aber ich mag IKEA: Ich werden duzen.

Here we go!