The Tunnel

Warum die langweilige Orbital M25 samt langweiligem Dartford Crossing nutzen, wenn man durch einen der aufregensten Teile Londons fahren und einen über 100 Jahre alten Tunnel nutzen kann?

Ja, er ist verdammt eng, verdammt dunkel und ja, er riecht wie die Tube. Aber genau das liebe ich am Blackwall Tunnel. Jedesmal, wenn ich die Wahl zwischen Dartford Crossing, Woolwich Ferry, Tower Bridge, Rotherhithe Tunnel und Blackwall Tunnel habe, entscheide ich mich für letzteren. Irgendwie muss man ja über den Fluss kommen. Oder zumindest drunter durch.

Er ist einfach toll. Und über die A2 rollt’s sich meist so schön in die Stadt hinein.

I slept between Rugby and Edinburgh

IMG_3758

Euston Station, London, halb sechs an einem Freitagabend, rush hour, so richtig viel los. Ich liebe diese Zeit auf einem großen britischen Bahnhof, hunderte Menschen stehen in der riesigen Bahnhofshalle und schauen auf Anzeigetafeln, denn in Britannien steht das Abfahrtsgleis erst fest, wenn der Zug eingefahren ist.

Ich stelle mich brav an den Ticketautomaten von Virgin an. ScotRail hat kein eigenes ticket office in London, Virgin macht das mit. Die einzigen zwei Züge ScotRails, die London täglich bedienen, sind die Caledonian Sleeper Services, einmal ins Lowland, einmal ins Highland. Mindestens 30 dieser Automaten stehen nebeneinander, vor jedem ist queuing angesagt, Britannia rule the waves. Nach wenigen Minuten bin ich an der Reihe, tippe meine booking reference in den Automaten und authorisiere mich mit meiner Kreditkarte. Einen kurzen Moment später fallen einige Network Rail Tickets aus dem Automaten. Zuerst mein eigentliches Ticket nach Fort William, dann die Reservierung für mein eigenes Schlafwagenabteil, dann ein £2.50-Voucher für den Loungewagen, mein Rückfahrtticket nach Glasgow und eine Quittung für alles.

1012950_988727227807719_8457452474437319144_n

10384612_988683011145474_4123254860680739307_n

10322449_988727257807716_3498018770937058525_n

Ich drücke mich durch die wartende Masse auf die andere Seite der Bahnhofshalle, wo eine Treppe zur Virgin First Lounge hinaufführt, checke dort ein, nehme mir einen Kaffee, einen Cookie, eine Diet Coke und den Guardian und mache es mir in einem der bequemen Ledersessel der quiet zone gemütlich, die aber zur Rush Hour alles andere als quiet ist. Deswegen wechsle ich schnell in die working zone und finde Schreibtisch, Bürostuhl und viel wichtiger: Steckdosen en masse. Zeit, die eigenen devices zu laden. Bugger, bin ich abhängig geworden. Ein Egg & Cress Sandwich und eine Diet Coke später wird es immer leerer in die Lounge, so dass ich mich doch nochmal in die gemütlichen Sessel setze und mich dem Guardian zuwende.

Halb 9 zeigt  die Uhr, da sprang an der Wand die Anzeige des „Caledonian Sleeper: Fort William / Inverness / Aberdeen Service“ von „please wait“ zu „go to track 15“. Ich mache mich auf den Weg, Track 15 ist mitten in der Euston Station, gehe durch die ticket barriers und sehe das Ende eines bloody hell langen Zuges am Gleis stehen, fast neben jedem Wagen steht ein eigener Schaffner. Ich frage den ersten, wo ich meinen Schlafwagen nach Fort William finde, es gibt nämlich nur einen. Er grinst mich an und sagt in schönstem Scottish English „Oh dear, yours is the first one, you’ll feel, if you have to walk the whole way right up to Fort William.“ Ich bedanke mich mit einem „Cheers!“, einem Grinsen und mache mich auf den Weg. Ja, dieser Zug nimmt kein Ende. Während die anderen Bahnsteige schon enden führt meiner immer weiter an diesem langen Zug entlang.

1512812_988727291141046_5782368933526992831_n

Am richtigen Wagon angekommen checkt mich die Schaffnerin ein, wieder im besten Scottish English. Ich mag diese Sprache, die mehr als nur Dialekt ist. Sie fragt mich ob ich ein continental oder cooked breakfast am Morgen wünsche und führt mich zu meinem Compartment. Recht eng alles, aber nicht beengend. Ich finde ein Fenster, ein Waschbecken, mehrere Möglichkeiten Gepäck und Kleidung zu verstauen, ein gut gefülltes ScotRail Amenity Kit und vor allem: ein recht gemütliches Bett, das sollte es tun für eine Nacht. Die Schaffnerin klopft nochmal, fragt ob alles passt und erklärt, wie ich den Loungewagen finde: „Tonight, you have go three coaches down to the rear, for breakfast tomorrow you’ll find it next to yours up to the front!“

Verdutzt schaue ich schon jetzt einmal up to the front, sehe aber nur die Lok von hinten. Okay, also erstmal in den Loungewagen three coaches down, eine Kleinigkeit essen. Es gibt Haggis, aber nicht für mich, ich mag das Zeugs nicht. Außerdem hatte ich gerade schon eine Kleinigkeit in der Lounge, also reicht mir ein weiteres Sandwich. Danach entscheide ich mich für Whisky, ich sitze schließlich in einem schottischen Zug, das gehört dazu. Ich bin kein großer Whisky-Trinker, weiß einen guten jedoch zu schätzen. Auf die Frage des Kellners „Which one?“ und meiner Nachfrage, welche sie den anbieten, erhoffe ich mir eine Whisky-Karte. Stattdessen rasselt er einfach Sorten, wieder in feinstem Scottish English, runter, ich kenne fast keinen. Tallisker kenne ich von meinen Tagen auf Skye, und dann natürlich Glenfiddich. Letzteren bestelle ich. Ja, das ist vermnutlich für jeden Scotch-Liebhaber ein Stich mitten ins Herz, aber mir solls für diesen Abend recht sein. Als Antwort erhalte ich ein „Twelve?“ und überlege kurz, ob er wirklich dafür £12 haben will, er aber bemerkt meine Blicke und bessert nach mit „Twelve, fifteen or eighteen years?“ auf das ich dankend antworte mit „Twelve will do!“ Er grinst freundlich.

Im Loungewagen lasse ich mich in die große Ledercouch fallen, genieße meinen Scotch und sehe den Leuten beim Essen und den Lichtern der Londoner Suburbs beim Vorbeiziehen zu. Ein älterer Herr kommt in den Wagon, grüßt mich mit einem zunickenden „Aye!“ und geht weiter zum Bistrobereich. Keine Minute später kommt er mit einer großen Flasche Scotch und einem Scotsman, einer Tageszeitung, unter dem Arm zurück, wünscht mir eine gute Nacht und geht summend Richtung Schlafwagen. Dem tue ich auch so, aber nicht bevor ich mir noch einen zweiten kleinen Glenfiddich besorgt habe.

IMG_3782

Im Compartment nehme ich diesen zu mir während ich im iPhone checke, dass ich gerade durch Milton Keynes fahre. Ich gebe mir einen Podcast auf die Ohren, und mache es mir gemütlich. Kurz nach Rugby schlafe ich ein.

Plötzlich ein lauter Ruck, der ganze Zug wackelt, ich wache auf. Anscheinend steht der Zug. Anscheinend werden jetzt die Kurswagen getrennt. GoogleMaps verrät mir: Edinburgh-Waverley, der Hauptbahnhof. Hier wird der ganze Zug umgebaut: Erst koppelt eine Lok den letzten Teil des Zuges ab, um diese Wagons über Stirling, Perth und Dundee nach Aberdeen zu bringen. Dann koppelt eine zweite Lok einen weiteren Teil ab, diese Wagons haben als Ziel Inverness. Zu guter letzt dockt eine Diesellok an und nimmt mich mit auf meine Fahrt in Richtung Glasgow. Ich schlummere nochmal ein.

Irgendwo zwischen Helensburgh und Garelochhead wache ich wieder auf und sehe noch kurz den Clyde, wie er breit Richtung Nordatlantik strömt. Der Zug schlängelt sich so langsam in eine bergige, unberührte Landschaft, der Loch Lomond tauch auf zusammen mit dem ersten Tageslicht. Ich mache mich frühstücksfertig und setze mich in den Loungewagen, der sich heute Morgen tatsächlich direkt einen Wagon weiter up to the front befindet (und by the way ein anderer ist). Mein cooked breakfast kommt wie im Flugzeug direkt aus dem Dampfgarer, würde mir aber nichtmal British Airways vorsetzen, so entscheide ich mich für ein richtiges Frühstück nachher in Fort William.

10409728_989132844433824_8846927351947067028_n

1796427_989132887767153_5274626678280407891_n

1512439_989133007767141_5269031535398512432_n

Es geht weiter durch die schönste Countryside mit Halten in Crianlarich, Tyndrum und Bridge of Orchy; die Orte werden immer kleiner und bestehen nur noch aus einer einstelligen Anzahl an Häusern und einem Mini-Bahnhof. Danach führt uns die eingleisige Schiene durch das Rannoch Moor, die Haltepunkte sind wirklich nur noch für Wanderer, hier gibt es keinen Bahnsteig mehr, keine Straße, keine Häuser. Nur noch Berge, Wiesen, Moore und ab und zu Rehe und Hirsche.

Dann, kurz bevor einem das Gefühl erschleicht, gleich das Ende der Welt zu erreichen, tauchen doch immer mal wieder Häuser in der rauhen Landschaft auf und ich finde mich am Fuße des höchsten Berges Britanniens, dem höchsten aller Munros, niemand geringerem als Sir Ben Nevis wieder. Mächtig trohnt er über Fort William, an dessen kleinem Bahnhof dann doch die Zivilisation wieder erkennbar ist. Wer will, kann jetzt umsteigen in einen anderen Triebwagen, der entlang der Road to the Isles Passagiere an den gut eine Stunde entfernten Hafen von Mallaig bringt, wo schon die Fähre nach Skye wartet. Für mich endet hier jedoch die Fahrt, ich sprinte durch den Regen die kleine, nette high street entlang, an einem bagpipe player vorbei ins Pub, wo ein leckeres Full Scotish auf mich wartet. Destination reached.

 9770_989053897775052_5439893480696638103_n

10392341_989054001108375_3074343595009180337_n

10653385_989031957777246_7566801284926597105_n

Der Caledonian Sleeper

Jeden Abend (na gut: fast jeden, denn samstags nicht) verlassen zwei Schlafwagenzüge Londons Euston Station mit dem Ziel Caledonia (das in letzter Zeit nach dem Abzug der Römer eher Scotland genannt wird).

Die Züge sammeln in England an der West Coast Main Line entlang noch ein paar Mitreisende ein. Nach einem Gin & Tonic, mitten in der Tiefschlafphase, überqueren sie die schottische Grenze und werden dann in mehrere einzelne Kurswagen getrennt: Der eine Teil des Lowland Sleepers verkehrt nach Glasgow, der andere in die Hauptstadt Edinburgh. Der andere Zug, der Highland Sleeper, wird gar in drei Teile getrennt und verkehrt nach Aberdeen, Inverness und nach Fort William. Gerade das letztere Ziel ist sehr bekannt, liegt es doch mitten im Scottish Highland am Fuße Britanniens höchstem Berg, dem Ben Nevis, idyllisch am Loch Linnhe. Ich war da mal ein paar Tage und fand die Gegend wunderschön.
Die Strecke verläuft am Großraum Glasgow vorbei, entlang dem malerischen Loch Lomond, einspurig, ohne parallele Straße oder anderer Infrastruktur mitten durch die Berge und hält an so kleinen (für mich nach Whisky klingenden) Bahnhöfen wie u.a. Crianlarich, Upper Tyndrum, Rannoch und Tulloch.

Ich werde im November diese Strecke abfahren und berichten.

Ireland Walks: Glendalough

Strecke

  • ~13 km
  • ~300 Höhenmeter
  • leichte Wanderwege und -pfade, teilweise Boardwalk

Erreichbarkeit

  • St Kevin’s Bus fährt täglich von Dublins Dawson Street direkt nach Glendalough
  • in Dublin findet man Flyer von diversen Daytours-Veranstaltern, die auch in Glendalough halten
  • mit dem Auto, kostenlose Parkplätze am Visitor Centre

Ausrüstung

  • zum Wetter passende Kleidung

glendalough12

glendalough11

Glendalough ist wohl Irlands bekannteste Klostersiedlung und liegt zudem landschaftlich reizvoll mitten in den Wicklow Mountains, eine Autostunde südlich von Dublin.

Wir starten am Visitor Centre mit unserer Tour und folgen dem Weg durch den alten Klosterfriedhof zum 33 Meter hohen Rundturm, welcher während der Wikingerinvasionen anno 1066 errichtet wurde, um darin religiösen Reliquien, Bücher und Kelche zu schützen.

Daneben finden wir ein noch älteres Keltenkreuz, das St. Kevin’s Cross. Obwohl es ein typisches Hochkreuz ist, fehlen darauf die Ornamente und die bildliche Darstellung biblischer Geschichten.

Genug Tomb Raider, auf geht’s!

glendalough13

Vor dem Lower Lake verwandelt sich der Weg zu einem Board Walk und führt durch den malerischen Moorwald.

glendalough3

Hier müssen wir mehrfach die richtige Abbiegung nehmen.

glendalough5

Danach erreichen wir das kleine Cottage „The Caher“ und vor uns offenbart sich der Upper Lake.

glendalough8

glendalough6

Unser Weg führt uns am nördlichen Ufer des Upper Lakes hoch zu den Glendalough Mines von denen wir den Ausblick runter ins Glendalough Valley genießen.

glendalough14

glendalough4

Über „The Spinc“ führt unser Weg nun zurück zum Cottage und von dort direkt durch den Derrybawn Forrest zum Glendalough Village, wo uns St Kevin’s Kittchen begrüßt, eigentlich St Kevin’s Church, aber hey, da haben die Iren recht, das Ding sieht mit seinem Kamin blimey nochmal wie eine Küche aus.

glendalough10

Im Village befindet sich im Glendalough Hotel ein netter Pub, der einem ein leckeres, lokales Ciderchen serviert. Well done, what a day!

glendalough9

OS Maps

Ich liebe Karten. Egal, wohin ich fahre und wie viele Möglichkeiten mir die Mitnahme von Navigationssystemen und Smartphones bieten, ich habe zuvor mindestens eine Papierkarte gekauft.

Tourenplanung funktioniert so richtig gut nur mit einer vor mir ausgebreiteten Papierkarte. Und diese funktioniert ohne Strom und Mobilfunknetz. Und ja, sie riecht nach Papier und Druckfarbe. Ich mag das, da bin ich altmodisch.

Ich kann sie handlich knicken, ich kann sie riesig ausbreiten, ich kann Orte markieren, Entfernungen verstehen und Höhenunterschiede erkennen. Ich liebe Karten.

Ich habe viele Karten von allen Gegenden, in denen ich mich herumgetrieben habe. Meist sogar mehrere, ich will ja vergleichen können.

Ich mag die Karten des IGN, des französischen Institut Géographique National. So richtig verliebt habe ich mich aber in die OS Maps, die Karten des britischen Landesvermessungsamtes „Ordnance Survey“. Der Name hat was Militärisches. Na, da kommt die Idee her, präzise Karten zu zeichnen.

IMG_5714

Das ist meine Sammlung, bis jetzt zumindest.

Der Ordnance Survey gibt neben ein paar Sonderausgaben hauptsächlich Karten drei unterschiedlicher Typen heraus.

IMG_5716

Da gibt es Travel Maps in silber-blau. Sie eignen sich hervorragend zur Planung eines Trips, meist beinhalten sie eine komplette Urlaubsregion wie den Lake District, die Cotswolds oder Cornwall.
Sie sind im Maßstab 1 : 100 000, ein 1 cm sind also 1 km, bzw., wir befinden uns auf den Inseln: 1 Zoll sind 1 ½ Meilen. Nur die Schottlandkarte ist 1 : 500 000, there’s not so much to print on a map. Schottland ist groß und weitflächig, für den gleichen Einsatzzweck braucht’s einfach nicht soo viel Karte.

IMG_5717

Mit den Travel Maps plant man also seine Tour. Alle großen Straßen, Motorways, A- und B- Roads sind abgebildet. Man erkennt historische Orte (z.B. die vom English Heritage oder National Trust), Parkplätze und dual carriageways, sehr wichtig bei langen Überlandstrecken ohne Motorway. Auf Höhenlinien verzichtet der Ordnance Survey komplett, schafft es aber hervorragend, mit einer plastischen Schattierung Höhenunterschiede darzustellen.

IMG_5718

IMG_5724

Dann gibt es die orangen Explorer Maps. Sie haben den größten Maßstab mit 1 : 25 000 (4 cm sind 1 km bzw. 2 ½ Zoll sind 1 Meile), eignen sich also für sehr detaillierte Planungen von Wanderungen oder Radtouren. Der Ordnance Survey zeichnet die kleinsten Pfade, Cairns (Steinhaufen) und Bachläufe zusammen mit sehr detaillierten Höhenangaben, man erkennt präzise Entfernungen und Steigungen sowie gefährliche Abgründe, Felswände, Klippen und Bergspalten. Sobald man ein Rucksack packt, gehört diese Karte einfach mit dazu.

IMG_5739

IMG_5727

IMG_5731

Und selbst Stadtregionen sind perfekt gezeichnet in diesem Maßstab, jedes Grundstück, ja jedes Haus ist erkennbar. Wer sich erst einmal in diesen Detailgrad verliebt hat, wird auf der Suche nach guten Karten für Deutschland oder Frankreich verzweifeln…

Neben den bekannten A-Z Stadtplänen empfehle ich die Explorer Maps selbst für Wanderungen durch Großstädte wie London.
1 : 25 000 kann natürlich nicht Straßennamen abbilden, zeigt aber wunderschön Topographie und interessante Punkte auf. Dank des hohen Detailgrads würde ich eher auf den Stadtplan als auf die Explorer Map verzichten.

IMG_5730

 IMG_5737

Und dann gibts da noch so ein Zwischending, die pinken Landranger Maps. Diese bringen doppelt so viel Gegend auf eine Karte wie eine Explorer Map, sind also 1 : 50 000 (2 cm sind 1 km bzw. 1 ¼ Zoll sind 1 Meile), verlieren aber das Detail der Explorer Maps. Anscheinend sind sie sehr beliebt, bei mir jedoch nicht sonderlich, deswegen habe ich gerade mal drei Stück. Und die auch eigentlich nur von schottischen Landesteilen, denn, you know, there’s not so much to print on a map. Wenn ich auf diese Karten schaue, sehe ich in erster Linie Höhenlinien, die mir viel zu aufdringlich erscheinen. Kann man machen, erfüllen auch ihre Funktion, aber hübsch sind sie nicht. But it’s purely a matter of taste.

IMG_5735

Die Karten gibt es online direkt beim Ordnance Survey, aber auch bei Amazon & Co. und natürlich vor Ort in den Buchhandlungen. Letztere empfehle ich, egal ab unabhängiger Village-Shop in den Highlands oder die großen Ketten wie WH Smith und Waterstone’s, oft gibt es 3-for-2-Angebote, die einen noch mehr zum Kartenfieber verleiten. Und wer den Duft einer OS Map erst einmal geschnüffelt hat, die Detailverliebtheit und Liebe zur Perfektion erkannt hat, der findet jede andere Karte hässlich.